iPod Hash Crack – Linux geht wieder
18. September 2007 von dtSeit Einführung der neuen iPods war es für Linux Nutzer zappenduster. Jetzt können die Geräte aber wieder genutzt werden.
Dazu ist wie folgt vorzugehen:
iPod anschließen und nachfolgenden Befehl ausführen:
sudo lsusb -v | grep -i Serial
In der Ausgabe dann nach dem iPod bzw. genauer gesagt der 16stelligen FirewireID suchen
Sie sollte in etwa so aussehen: 00A1234567891231
Die ausgelesene ID muss dann wie folgt umgewandelt werden:
0×00, 0xA1, 0×23, 0×45, 0×67, 0×89, 0×12, 0×31
Nun wird das Hash_Crack Programm benötigt.
Dann muss die Datei main.cpp des Hash_Crack Programms entsprechend der Kommentare oben in der Datei geändert werden. Dort wird dann die umgewandelte FirewireID, die zuvor ausgelesen wurde, eingefügt.
Danach muss Hash_Crack via make kompiliert werden.
Anschließend den iPod z.B. mit gtkpod, rhythmbox, banshee oder Amarok synchronisieren. Wenn die Synchronisierung abgeschlossen ist, sind die Tracks zwar auf den iPod kopiert worden, der iPod weigert sich aber sie anzuzeigen.
An dieser stelle kommt das zuvor kompilierte Programm ins Spiel, welches in etwa wie folgt aufgerufen werden muss:
./gethash /path/to/iPod/iPod_Control/iTunes/iTunesDB
Dieser Aufruf gibt sowohl den korrekten Hash für den aktuellen Status der iTunesDB, als auch den Hash für den vorigen Status aus. Wir brauchen den ersten Wert für den aktuellen Status.
Dieser Wert muss nun an die korrekte Stelle in der iTunesDB geschrieben werden (Adresse 0×58), z.B. mit dem Programm bvi.
Anmerkung: Diese Schritten müssen jedesmal durchgeführt werden, wenn neue Musik auf den iPod geladen wird oder der Titel einer Datei auf dem iPod geändert wird, es bleibt daher zu hoffen, dass der Hash_Crack früher oder später direkt in eines der Linux Sync Tools integriert wird.
Quelle: Will’s Home

